Herkömmliche Drossel- und Drallregelungen werden zunehmend von drehzahlgeregelten Systemen abgelöst. Dafür gibt es nachvollziehbare Gründe: Bei der Drehzahlregelung ist der Energieverbrauch nur so hoch wie betriebsbedingt tatsächlich erforderlich ist. Die Folge: Energieeinsparungen und eine verbesserte Energiebilanz.

MECHANISCHE REGELUNGSARTEN

Eine Drosselung mit einer Drosselklappe oder- Drosseljalousine ist die einfachste, aber auch verlustreichste Art der Drosselung. Je weiter das Drosselorgan geschlossen wird, je größer wird der Druckverlust. Durch den zusätzlichen Widerstand verändert sich die Anlagenkennlinie, während die Leistungsbedarfskurve des Ventilators unverändert bleibt.

Bei der Drallregelung wird durch die Verstellung der Leitschaufel ein Vordrall erzeugt. Sowohl die Anlagenkennlinie als auch die Leistungsbedarfskurve des Ventilators werden je nach Stellwinkel und Drall verändert.

VORTEILE DER GEREGELTEN DREHZAHL


100 % bedarfsgerechter Verbrauch

Lineare Regelcharakteristik

Geräuscharmer Lauf

Perfektes Anlaufverhalten

Mechanische Laufruhe 


→ Download Broschüre Energieeffizienz 

REGELUNG DER DREHZAHL


Bei der Drehzahlregelung wird immer nur exakt so viel Druckerhöhung in den jeweiligen Betriebspunkt eingebracht, wie das System an Widerstand zur Durchsetzung des erforderlichen Volumenstromes abverlangt. Dies bedeutet in lufttechnischen Anlagen mit quadratischen Kennlinien an einzelnen Betriebspunkten Einsparungen von über 80 Prozent ohne jede Minderung des Wirkungsgrades.

Drehzahlgeregelte Ventilatorensysteme von REITZ bestehen aus drei präzise aufeinander abgestimmten Komponenten. Die Mehrkosten des drehzahlgeregelten Systems amortisieren sich durch Einspareffekte im Durchschnitt innerhalb von zwei Jahren.

Bestehende lufttechnische Anlagen können im Rahmen einer Teilmodernisierung nachträglich mit Drehzahlregelung ausgerüstet werden. Sprechen Sie mit Ihrem → Ansprechpartner von REITZ Retrofit!